Die männliche Masturbation: Dinge, die jeder Mann über Selbstbefriedigung wissen sollte

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Impotenz: Folgeprobleme für den Mann, aber auch für die Frau in einer Beziehung
Juli 24, 2019

Wie wir heute wissen, sind die meisten Geschichten über die abenteuerlichsten Auswirkungen, die wir als Kinder über Masturbation gehört haben, absurd und falsch und die männliche Masturbation ist durchaus gesund, wenn man weiß, wie man mit der Reizüberflutung von pornografischen Medien umgehen muss. In diesem Artikel erfahren Sie alles darüber, was Sie über männliche Masturbation wissen sollten.

Die männliche Masturbation ist ein wichtiges Thema, das selbst die Politik bewegt. So gibt es beispielsweise in den USA den „International Masturbation Month“. Dieser wurde 1995 nach der Kündigung der ehemaligen US-Gesundheitsministerin Joycelyn Elders eingeführt. Sie wurde ihres Amtes enthoben, weil sie das Thema Masturbation als Teil des nationalen Lehrplans aufnehmen wollte. Joycelyn Elder wusste schon damals, dass Selbstbefriedigung und Gesundheit Hand in Hand gehen.

Die männliche Selbstbefriedigung

Selbstbefriedigung und sexuelle Gesundheit gehen bei der männlichen Masturbation sind eng miteinander verbunden. Masturbieren ist etwas vollkommen Natürliches und wurde auch bei vielen Tierarten wie bei Säugetieren, und Vögeln beobachtet und dokumentiert. Selbstbefriedigung bei Männern ist besonders im jungen

Die männliche SelbstbefriedigungAlter wichtig, da das Masturbieren dabei helfen kann, den eigenen Körper kennenzulernen ohne folgenschwere Auswirkungen wie Krankheiten oder Schwangerschaft zu riskieren. Beim Masturbieren kann bei Teenagern außerdem Selbstkontrolle und Beherrschung geübt werden und man kann sich schon im jungen Alter mit den eigenen Vorlieben auseinandersetzen.

Wenn wir im Alltag von Selbstbefriedigung beim Mann reden, ist oft die „klassische“ Art der männlichen Masturbation gemeint. Es gibt andere Arten der Selbstbefriedigung bei Männern. Neben der klassischen Stimulation des Penis gibt es beispielsweise die anale Selbstbefriedigung. Auch bei dieser Art der Selbstbefriedigung kann der Mann zum Orgasmus kommen.

Diese Variante der männlichen Selbstbefriedigung war lange Zeit ein Tabu-Thema. Mittlerweile ist man auch hier aufgeschlossener, als es früher der Fall war. Es ist bekannt, dass die Stimulation der Prostata zu einem intensiven Lustgefühl beim Masturbieren führen kann. Der sogenannte P-Punkt des Mannes gilt als das Gegenstück zum weiblichen G-Punkt. Über Viagra ohne rezept können sie hier lesen.

Ist Selbstbefriedigung gesund?

Dank Forschung und Medizin wissen wir, dass Selbstbefriedigung keine Folgeschäden hinterlässt. Märchen die besagen, dass Masturbation blind macht, dazu führt, das einem Haare auf den Händen wachsen oder andere absurde Auswirkungen auf die Gesundheit hat, sind heutzutage auch wissenschaftlich widerlegt.

Heute weiß man, dass Selbstbefriedigung sich positiv auf den Körper auswirken kann, da beispielsweise Glückshormone vermehrt ausgeschüttet werden, was dabei helfen kann, Stress abzubauen. Dazu ist belegt, dass Masturbation die Prostata-Gesundheit fördert und das Sexualleben allgemein verbessern kann.

Auch wenn Selbstbefriedigung gesund ist, kann übermäßiger Konsum von pornografischen Inhalten zu einer Erhöhung der Reizschwelle führen und somit Erektionsprobleme verursachen. Daher ist es ratsam, den Konsum von pornografischen Inhalten im Zweifelsfall zu reduzieren oder für einen längeren Zeitraum zu meiden. Oft kann das dabei helfen, wieder mehr Lust auf Geschlechtsverkehr zu empfinden.

Männer machen es öfters als Frauen?

Männer machen es öfters als FrauenAn dem Klischee, dass „Männer es öfter machen als Frauen“, ist tatsächlich etwas Wahres dran.

Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass Männer öfter masturbieren als Frauen.

Das bedeutet aber nicht, dass Frauen überhaupt nicht masturbieren. In vielen Ländern unterscheidet sich der Anteil an Männer und Frauen, die masturbieren, nur um wenige Prozent.

Da in einigen Ländern und Kulturen nicht so offen mit dem Thema „männliche Masturbation“ umgegangen wird, wie es etwa bei uns in Westeuropa üblich ist, gibt es bei den Angaben und Ergebnissen solcher Umfragen von Land zu Land starke Schwankungen.

Natürlich können bei selbst bei Umfragen dieser Art, die in aufgeschlosseneren Breitengraden durchgeführt werden, niemals als unumstößliche Tatsachen betrachtet werden.

Die Tendenz scheint es dennoch zu bestätigen: Männer machen es einfach öfters als Frauen.

Kann exzessive Masturbation zur Impotenz führen?

Selbstbefriedigung allein kann nicht zu Impotenz führen. Der übermäßige Konsum von pornografischen Inhalten kann wie erwähnt die Reizschwelle erhöhen und die Dopamin Sensitivität senken, was dazu führen kann, dass es Ihnen schwerer fällt sexuell erregt zu werden oder eine Erektion zu bekommen bzw. lang genug beizubehalten um herkömmlichen Geschlechtsverkehr erleben zu können. Sollten Sie eine Sucht auf pornografische Inhalte entwickeln, kann diese Sucht langfristig zu Impotenz führen.

Dieses Thema betrifft hauptsächlich Männer, weil, wie es im Volksmund heißt, „Männer es häufiger als Frauen machen“. Mittlerweile kann man jederzeit mühelos auf sexuellen Content wie Bilder oder Videos zugreifen, weswegen es schwer sein kann, diese Sucht in den Griff zu bekommen oder sich davor zu schützen, eine Pornosucht zu erleiden.

Webdienste wie die Kindersperre Ihres Browsers können Ihnen dabei helfen, den Konsum von pornografischen Inhalten zu reduzieren und Sie dabei unterstützen ein gesundes und natürliches Sexleben und Masturbationsverhalten beizubehalten oder Gewohnheiten für ein erfülltes, gesundes Sexualleben wiederaufzubauen.

Sollten Sie an einer Pornosucht leiden und sollte es Ihnen trotz verschiedenster technischer Hilfsmittel schwerfallen diese in den Griff zu bekommen, empfehle ich Ihnen, sich professionelle Hilfe bei einen der vielen ausgebildeten Therapeuten zu suchen, die es mittlerweile gibt.

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