Impotenz: Folgeprobleme für den Mann, aber auch für die Frau in einer Beziehung

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Eine Erektionsstörung kann massive Auswirkungen auf eine Beziehung und das damit verbundene Sexualleben haben. Die Ursachen für eine Impotenz sind vielseitig und sind nicht immer auf Lustlosigkeit zurückzuführen. Oft ist man mit der Situation so überfordert, dass eine Trennung wegen Impotenz als einziger Ausweg erscheinen mag. Dass dem nicht so sein muss und welche anderen Möglichkeiten man in Erwägung ziehen sollte, erfahren Sie in folgendem Artikel.


Selbstdiagnose – Fühlen Sie sich geliebt?

Oft kann das Verhalten bei Impotenz enorme Auswirkungen auf das Liebesleben haben. Gerade in schwierigen Zeiten, braucht man einen Partner, auf den man sich verlassen kann. Eine Erektionsstörung kann sich unter Umständen massiv auf das Sexualleben auswirken. Folgende Fragen können Ihnen dabei helfen, festzustellen, ob Sie sich von Ihrem Partner noch geliebt fühlen.

  • Fühlen Sie sich von Ihrem/Ihrer Partner/in stetig kritisiert?
  • Fühlen Sie sich in der Beziehung unterschätzt?
  • Wie ist Ihr allgemeines Sexualleben?
  • Teilen Sie Interessen mit Ihrem/Ihrer Partner/in und lässt diese/r Sie Ihre ausleben?
  • Haben Sie ausreichend Zeit und Lust für innige Umarmungen, Schmusen oder Kuscheln?
  • Haben Sie das Gefühl, in Entscheidungen miteinbezogen zu werden?
  • Bekommen Sie oft Hilfe von Ihrem/Ihrer Partner/in angeboten?
  • Haben Sie das Gefühl, geschätzt und geliebt zu werden?
  • Denken Sie, dass Ihr/e Partner/in sich bemüht?
  • Haben Sie das Gefühl, dass Ihr/e Partner/in Ihnen Vertrauen und Anerkennung schenkt?
  • Arbeitet Ihr/e Partner/in gemeinsam mit Ihnen an der Partnerschaft?
  • Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Partner sich wegen der Impotenz trennen möchte?
  • Hat Ihr Partner ein gesundes Verhalten bei Impotenz?
  • Denken Sie Ihre Impotenz kommt von Lustlosigkeit?
  • Investieren Sie genug Zeit in ein gemeinsames Vorspiel?

Was kann Frau tun, wenn der Mann nicht mehr kann?

 Trennung wegen Impotenz? Selbstverständlich ist eine solche Situation nicht nur für den betroffenen Mann, sondern auch für Ihre Partnerin eine schwierige Angelegenheit. Man fragt sich, ob man selbst für die Impotenz durch Lustlosigkeit des Mannes verantwortlich ist und setzt sich selbst unter Druck. Doch Lustlosigkeit ist nicht der einzige Grund für eine Impotenz.

Weitere psychisch bedingte Gründe für eine Erektionsstörung sind unter anderem Leistungsdruck, Angst vor einer Trennung wegen Impotenz, Stress, Depression, berufliche oder familiäre Probleme und Selbstzweifel.

Trennung wegen Impotenz?

Das Verhalten bei einer Impotenz spielt eine sehr wichtige Rolle. Den Mann wegen der Impotenz zu verlassen, ist definitiv keine Lösung, die man leichtfertig wählen sollte. Meist kann ein Mann nichts für seine Erektionsstörung und eine Trennung wäre aus diesem Grund nicht fair. Es gibt zahlreiche folgende Möglichkeiten und Methoden, einer Erektionsstörung den Kampf anzusagen.

Behandlungsmöglichkeiten einer Erektionsstörung, um das Sexualleben wieder aufzufrischen

Medikamentöse Behandlung

Häufig spielt Lustlosigkeit bei Impotenz gar keine so große Rolle, wie man vielleicht denken mag. Eine Erektionsstörung kann zahlreiche Ursachen haben, die sowohl seelischer als auch körperlicher Natur sein können. Zu den körperlichen Ursachen können Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie zahlreiche andere neurologische Krankheiten zählen.

Medikamentöse Behandlung Körperliche Ursachen können sowohl mit freiverkäuflichen als auch mit rezeptpflichtigen Medikamenten behandelt werden. Freiverkäufliche, also rezeptfreie Potenzmittel werden auf dem Markt als Nahrungsergänzungsmittel oder diätetische Lebensmittel geführt und sind in Apotheken sowie im Internet erwerbbar.

Ein Besuch beim Arzt ist sowohl bei freiverkäuflichen, natürlichen Potenzmitteln als auch bei rezeptpflichtigen Potenzmitteln wie Viagra, Cialis und Levitra stets zu empfehlen. Dieser kann mögliche Ursachen schnell feststellen, wodurch das Problem effektiver bekämpft werden kann. Lesen Sie auch mehr über Viagra ohne rezept.

Gerade Männer, die bereits über mehrere Wochen hinweg an einer Erektionsstörung und einem beeinträchtigten Sexualleben leiden, sollten auf jeden Fall einen Arzt konsultieren, da Potenzprobleme auch ein frühes Anzeichen für chronische Erkrankungen sein können.

Erwähnenswert ist zudem jedoch, dass Potenzmittel nicht von gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden und je nach Produkt und Wirkstoff mit höheren Kosten gerechnet werden muss. Freiverkäufliche Potenzmittel sind in der Regel deutlich günstiger als rezeptpflichte.

Paar- und Sexualtherapie

Auch seelische Ursachen, wie Selbstzweifel, zu viel Stress, eine Depression, berufliche oder familiäre Probleme, große bevorstehende Entscheidungen und Lustlosigkeit, können zu einer Impotenz führen. Bevor man in Erwägung zieht, den Mann aufgrund der Impotenz zu verlassen, sollte man über eine gemeinsame

Paar- und SexualtherapiePaar- oder Sexualtherapie nachdenken. Bei dieser wird darauf eingegangen, dass Impotenz nicht nur von Lustlosigkeit kommen kann und wie man sich bei Impotenz am besten verhält.

Gerade wenn das Problem einer Erektionsstörung schon länger besteht, kann das gemeinsame Paargespräch mit einem professionell ausgebildeten Therapeuten helfen. Eine solche Therapie wird von gesetzlichen Krankenkassen übernommen und ist auch bei Impotenz durch Lustlosigkeit zu empfehlen.

Die gemeinsamen Sitzungen leitet ein Sexualtherapeut, welcher mit Ihnen und Ihrem Partner auf die gemeinsamen Probleme eingeht. Wichtig ist hier, dass Sie offen und ehrlich über Ihr Sexualleben sprechen müssen, um Ihr Ziel tatsächlich erreichen zu können. Sitzungen werden meist einmal pro Woche gehalten. An diesen Terminen sollte der Betroffene, aber auch der Partner/die Partnerin teilnehmen, um dem Problem im Sexualleben effektiv entgegen wirken zu können.

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